“Heterosexuelle Tiere, heterosexuelleSoldaten und das Oktoberfest: Was als berechtigter Protest begann, ist zu einem Spektakel geworden. Gedanken zur Heterosexualisierung der Gegenwart
Es ist ein seltsames Ding mit den Heterosexuellen. Seit Jahren ist ein anschwellendes Theater um Heterosexuelle Männer und Frauen und die Bedeutung sexueller Veranlagungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. Man braucht nur ein paar Minuten [...]
Dürfte interessant werden:
„Wann hört Macht auf? Hier fängt Macht an. Lass uns nicht von Sex reden…“
heißt es in Blumfelds Lied „Lass uns nicht von Sex reden“. Mit diesem Zitat wollen wir auf den postmodernen Zwang zur Freiheit verweisen: Sex(ualität) als allgegenwärtige, selbstverständliche Gegenwart, aber dennoch unhinterfragt gebliebene Kategorie, die gesellschaftliche Realität und Alltag schafft. Wir wollen dagegen eben diesen Alltag und seine (Un-)möglichkeiten thematisieren. Die geplante Veranstaltungsreihe hat zum Ziel Unsichtbares sichtbar zu machen und Widersprüche herauszustellen, in diesem Sinne also auch gesellschafts- und herrschaftskritisch zu argumentieren. Aus diesem Grund liegt es uns besonders am Herzen, die Zusammenhänge zwischen Körper, Macht und Sex anhand popkultureller Phänomene aufzuzeigen.
Die Vorträge dieser Reihe finden (bis auf 3 Ausnahmetermine) immer Montagabend, 20Uhr, im Café Wagner (Wagnergasse 26) in Jena statt.
Programm:
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Peter Lagner will keinen schwulen keinen schwulen Außenminister.
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